S.M.A. Goetze

S.M.A. Goetze ist die Kurzfassung meines Namens Sophie Marie Alexandra Goetze. Seit meiner Geburt 1995 lebe ich in Berlin. Nach meinem Abitur 2013 habe ich mit dem Medizinstudium an der Charité in Berlin begonnen. Studienbegleitend arbeite ich derzeit an meiner Doktorarbeit, die sich grundlegend mit einer Therapievariante des Schlaganfalls beschäftigt. Mein Ziel ist es, nach dem Abschluss meines Studiums Fachärztin für Neurologie zu werden.

 

Neben dem Schreiben verbringe ich viel Zeit mit meinem eigenen Pferd und in der Tanzschule, wo ich mich auf meine regelmäßigen Turniere im Standard- und Lateintanzen vorbereite.

 

Tanzturnier - Standard Oktober 2017

Mein Pferd Anaya Juni 2017

Erfahren Sie mehr über mich und die Wolfsliebe-Trilogie:

 

 

 

S.M.A. Goetze zu Gast bei Astro-TV in der Sendung Leichter Leben.

 

Hierüber finden Sie den direkten Link zum Interview sowie die volle Sendung "Leichter Leben" vom 26.6.17 hier.

Interview mit S.M.A. Goetze:

 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, dieses Buch zu schreiben?

Als Jugendliche habe ich selbst viel Fantasyliteratur gelesen, die auf jeden Fall als Inspiration für meine Geschichte diente. In vielen Geschichten aus diesem Genre leben Fantasywesen, genau wie in meiner Geschichte auch, in der normalen Welt. Allerdings wird dem Leser häufig keine nachvollziehbare Erklärung für die Entstehung der magischen Wesen geboten. Da ich mich schon in der Schulzeit für Biologie und besonders für Medizin interessiert habe, hat sich, unter dem Einfluss meines Bioleistungskurses und meines späteren Medizinstudiums, nach und nach die Idee entwickelt, Fantasywesen als eigene Arten zu sehen. Ihre Körper funktionieren demnach ohne Magie, sondern nur auf eine andere Weise als die der Menschen. Und genauso wie bei Menschen und Tiere unterliegt ihre Entstehung ebenfalls den Gesetzen der Evolution. Diese anfänglich kaum ausgereifte Idee ist im Laufe der Zeit beim Schreiben, ebenso wie die Geschichte an sich, immer komplexer geworden, bis schließlich die Wolfsliebe-Trilogie daraus entstanden ist.

 

Wie lange haben Sie an dem Buch geschrieben?

Mit sechzehn Jahren habe ich mit dem Schreiben begonnen, ohne das feste Ziel vor Augen zu haben, dass daraus einmal ein Buch oder sogar eine Trilogie werden könnte. Ich habe mich einfach nach der Schule an den Computer gesetzt und die Ideen, die ich hatte, während des Schreibens zu einer Geschichte entwickelt. Mit der Zeit wurde diese Geschichte dann immer komplexer und, da ich mir nie einen Schreibplan erstellt habe, musste ich die drei Bände der Wolfsliebe-Trilogie immer wieder überarbeiten. Den dritten Teil habe ich sogar bis auf einige wenige Abschnitte noch einmal neu geschrieben, nachdem ich mit dem Inhalt des zweiten Teils zufrieden war.

 

Was ist Ihnen besonders wichtig am Inhalt ihres Buches?

Zum einen hoffe ich natürlich, dass ich mit meinen biologischen Ansätzen Fantasyliteratur für einige Leser greifbarer machen kann, die ansonsten vielleicht eher Probleme haben, sich in die fantastische Welt einzufinden. Außerdem eröffnet es vielleicht jungen Lesern am Rande der Geschichte einen Einblick in die Prozesse, die im menschlichen Körper stattfinden beziehungsweise in abgewandelten Formen in den Körpern der Fantasywesen. Vielleicht schafft meine Geschichte auch im Ansatz ein Verständnis für die Theorien der Evolution. (Ich merke mir noch heute Sachverhalte leichter, die ich schon einmal in einer Geschichte gehört oder einem Fernsehbericht gesehen habe, wenn sie mir anschließend im Unterricht erklärt werden, und möglicherweise geht es ja einigen Schülern, die mein Buch gelesen haben, in ihrem Biologieunterricht ähnlich.)

Zum anderen ist mir die Beziehung zwischen den Geschwistern und innerhalb der Familie ein besonderes Anliegen. Denn gerade zwischen Eathen und Cat gibt es unendlich viele Spannungspunkte, aber ihre Verbindung, die natürlich über den fantastischen Einfluss etwas übertrieben eng beschrieben wird, ist trotzdem stärker als alles, was sie auseinanderreißt. Ähnlich ist es auch beim Verhältnis zwischen Cat und Elijah, das immer wieder von Ängsten und Selbstzweifeln beherrscht wird, die aber doch nicht stark genug sind, um die Liebe zwischen ihnen zu vergessen. Und genauso ist auch der Familienzusammenhalt der kleinen Gruppe besonders stark, natürlich ebenfalls unter dem Aspekt, dass es sich dabei eigentlich um ein Wolfsrudel handelt. Aber keines der erwähnten Gefühle ist Menschen fremd. Sie sind nur hier durch den fantastischen Einfluss stärker dargestellt.

Zu guter Letzt finde ich auch den Gedanken immer wieder interessant, dass alle magischen Fähigkeiten, die zunächst den Anschein erwecken, als könnten sie Menschen bei der Erreichung ihrer Ziele oder im Alltag einen Vorteil bieten, gleichzeitig auch immer dafür sorgen, dass die Probleme der Beteiligten wachsen. Deshalb sollten wir Menschen mit unseren menschlichen Fähigkeiten zufrieden sein.

 

Haben Sie schon andere Bücher geschrieben?

Die Wolfsliebe-Trilogie ist mein Debut.

 

Schreiben Sie weitere Bücher?  

Das Schreiben macht mir solch einen Spaß, dass ich auf jeden Fall weitermachen werde. Gerade arbeite ich an einer ganz neuen Geschichte. Deren Grundidee ist, dass Mediziner, um die Lebensmittelversorgung der wachsenden Weltbevölkerung zu sichern, ein Prinzip entwickelt haben, mit dem Menschen direkt aus dem Sonnenlicht Energie erzeugen können (ohne dafür den grünen Blattfarbstoff nutzen zu müssen). Diese Fähigkeit wurde ins Erbgut der Menschen eingebracht in einer Zeit, in der Genmanipulation, auch zum Heilen von Krankheiten, alltäglich ist. Aber wie aus allen Neuerungen ergeben sich daraus Nebenwirkungen für die Menschheit, die die Gesellschaft komplett verändern. Und es gibt auch in diesem Fall Menschen, die die Möglichkeit zur Genmanipulation im großen Stil missbrauchen. Bisher bin ich dabei, die Rohfassung von diesem Werk zu schreiben. Wenn dieses Projekt dann abgeschlossen ist, werde ich mich an die Umsetzung meiner Idee für einen besonderen Krimi machen. Zentral wird dabei in meinen Werken aber vorerst die Verbindung von Belletristik mit medizinischen Gedanken bleiben.

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© S.M.A. Goetze